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AAK_Cikk » 2011 » 11 » PM20111102
 
2011.11.02.
122 Räumfahrzeuge und 25.000 Tonnen Salz: Die ÁAK Zrt. hat sich auf den Winter vorbereitet

Im Winter haben die Betriebstätigkeiten der ÁAK Zrt. vor allem das Ziel, auch unter extremen Wetterbedingungen einen sicheren und ununterbrochenen Verkehr zu gewährleisten. Das Unternehmen hat die Vorbereitungen auf die Wintersaison von Anfang November bis Mitte März bereits im April dieses Jahres angefangen. Als letzter Schritt werden in der ersten Novemberhälfte die Wintergeräte bei allen fünfzehn Autobahnmeistereien überprüft.

 

Während des Winterbetriebs sorgen Mitarbeiter/innen der Staatlichen Autobahnverwaltungs AG für den Schutz gegen Glatteis sowie Schneeräumung auf einer Strecke von etwa 708,5 km Autobahn, 216,6 Autostraßen und Hauptstraßen sowie 391,1 km Knotenzufahrten, Knotenausfahrten und Raststätten. Die Meistereien werden bei ihrer Arbeit durch Winterbetriebsanlagen, regelmäßige Straßenkontrollen, einen ständigen Bereitschaftsdienst, den entsprechenden Maschinen- und Gerätepark sowie akribisch erarbeitete, bewährte Technologien und Arbeitsorganisationsmethoden unterstützt.

 

Damit die Autobahnen für den sicheren Winterbetrieb bereit sind, haben Fachleute der Gesellschaft Straßen- und Bankettenfehler behoben, Straßenzubehör (insbesondere lichtreflektierende Elemente) repariert und ersetzt, Pflanzen, die Schneehürden verursachen könnten, entfernt sowie Schneefanggitter montiert. Mitarbeiter/innen, die am Winterbetrieb der ÁAK Zrt. beteiligt sind, führen sämtliche Arbeiten nach der detaillierten Winterbetriebsrichtlinie durch. Aufgaben und Maßnahmen werden durch Bereitschaftsdienstleiter sowie Rund-um-die-Uhr- Dispatcherdienste koordiniert. Während des Winterbetriebs arbeitet das Unternehmen noch enger mit den betroffenen Behörden wie z. B. der Polizei, dem Katastrophenschutz, der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, der ÚTINFORM sowie den anderen Straßenverwaltern zusammen.

 

Auch während des Winterbetriebs kommt die ÁAK Zrt. ihren Verpflichtungen aus den Verwaltungsregeln für Öffentliche Straßen in vollem Umfang nach. So wird zum Beispiel vorgeschrieben, dass innerhalb einer halben bis einer Stunde nach Feststellung des Glatteises entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet und bei durchschnittlichem winterlichen Wetter in 2–4 Stunden fertig gestellt werden müssen. Die Winterbetriebsrichtlinie der Gesellschaft sieht bei der Behebung von wetterbedingten Verkehrsanomalien vier verschiedene Abwehrstufen vor. Sämtliche Stufen bedeuten je andere Vorsorgeebenen im Bereich der einsetzbaren Arbeitskraft und des Maschinenparks. Die Aktivierung einzelner Abwehrstufen hängt in erster Linie von der Temperatur, dem Vereisungsrisiko und der Intensität des Schneefalls ab.

 

Die Vorbereitung des Maschinenparks der ÁAK Zrt. beginnt bereits im März. Zurzeit befinden sich 122 Fahrzeuge in Besitz der Gesellschaft (pro Autobahnmeisterei durchschnittlich 8-10), die aktiv an den Räumungsarbeiten im Winter teilnehmen. Im ersten Schritt müssen die Korrosion, die diese Maschinen und die mit diesen zusammenhängenden Geräte schädigt, behoben bzw. die eventuellen Schäden ermessen werden. Die intensive Wintervorbereitung von Maschinen beginnt Ende August und dauert bis zu den Sichtkontrollen Ende Oktober oder Anfang November, bei denen Fachleute die Fahrzeuge auf ihren Zustand, ihren fehlerfreien Korrosionsschutz sowie die Anlagen für den Winterbetrieb auf ihren einwandfreien Betrieb überprüfen.

 

Die Materialien zur Behebung von Glatteis (Auftausalz, Calciumchlorid-Flocken usw.) und andere Teile (Schneepflüge, Matschgummis usw.) sind erworben worden. Im Lager der Autobahnmeistereien der ÁAK Zrt. wird eine Salzmenge gelagert, die der durchschnittlichen Nutzung der vergangenen Jahre entspricht. Im vergangenen Zeitraum wurden in dem von der Gesellschaft verwalteten Straßennetz jährlich etwa 25 000 Tonnen Salz zur Beseitigung von Glätte verwendet.

 

Zur erfolgreichen Winterabwehr sind für Straßenverwalter zuverlässige Wetterprognosen unerlässlich. Die ÁAK erhält meteorologische Informationen teils aus eigenen Quellen (Messstationen entlang der Straßen, Straßenaufsichtsberichte), teils von dritten Datenlieferanten. Das Nationale Institut für Meteorologie stellt kurzfristige und langfristige Prognosen, Satelliten- und Radaraufnahmen, Temperaturverteilungsdaten sowie bei Bedarf Warnungen bereit.

 

Die ÁAK Zrt. legt einen besonderen Wert auf den präventiven Schutz gegen Schneeverwehungen. Dabei werden grundsätzlich zwei Methoden eingesetzt: endgültige Aufforstung zum Schneeschutz (wie im Falle der Autobahn M7) bzw. die Montage von temporären Schneefanggittern. Vorübergehende Schneeschutzwerke werden bis 10. November durch die örtlich zuständige Meisterei an Stellen mit Schneeverwehungsrisiko montiert. Diese werden anhand von Erfahrungen aus den vergangenen Jahren festgelegt.

 

Autofahrer werden von der ÁAK Zrt. gebeten, im Falle von winterlichen Straßenbedingungen besonders umsichtig zu fahren und die Geschwindigkeit entsprechend zu wählen, ausschließlich technisch gut vorbereitete Fahrzeuge mit Winterreifen zu benutzen sowie vor längeren Reisen vollzutanken. Darüber hinaus wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Überholdung von Schneereinigungsfahrzeugen, die in einem Konvoi fahren, mit Unfallgefahr verbunden und auch gemäß der Straßenverkehrsordnung verboten ist.

 

Auskunft über Straßenbedingungen und die Verkehrslage erhalten Sie über die landesweit zum Ortstarif anwählbare Hotline (06/40/40-50-60) oder über den rund um die Uhr zur Verfügung stehenden Dispatcherdienst. Darüber hinaus können Sie sich auch über unsere Webseite im Internet unter www.autopalya.hu, den SMS-Informationsdienst sowie mit Hilfe von Matrixtafeln, die an Autobahnen installiert sind, informieren.

 

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