Samstag, Februar 04, 2012

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2010.09.02.
Verkaufszahlen der e-Vignette nehmen leicht zu

Aus den Verkaufszahlen der Állami Autópálya Kezelő Zrt. geht hervor, dass Autofahrer in den ersten sieben Monaten von 2010 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres mehr e-Vignetten gekauft haben. Im ersten Quartal dieses Jahres konnte die Firma erstmals seit Beginn der Weltwirtschaftskrise einen Anstieg des Umsatzes verbuchen. Die Tatsache, dass die Zahlen auch vier Monate später über dem Vorjahresniveau liegen, ist ein Beweis dafür, dass die positive Tendenz immer noch anhält.

 

Anhand diesjähriger Vertriebsstatistiken der ÁAK Zrt. kann man feststellen, dass ähnlich wie im ersten Quartal auch im Zeitraum zwischen Januar und Juli mehr e-Vignetten als im Vorjahr verkauft werden konnten. Man darf jedoch nicht vergessen, dass erzielte Umsatzerlöse trotz der steigenden Tendenz in der Zahl der verkauften e-Vignetten immer noch nicht deutlich im grünen Bereich liegen (vor allem wenn man die Nettowerte betrachtet), und stattdessen auf dem Niveau von 2009 stagnieren. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass der Mehrwertsteueranteil am Preis von Straßennutzungsberechtigungen ab Juli letzten Jahres von 20 Prozent auf 25 Prozent gestiegen ist. Obwohl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in den ersten sieben Monaten von 2010 insgesamt etwa 2 Prozent mehr e-Vignetten verkauft worden sind, gab es bei den Einnahmen nur einen geringfügigen Anstieg von knapp 1 Prozent. Das bedeutet im Jahre 2010 – gegenüber dem Betrag in Höhe von 33,67 Milliarden HUF des Jahres 2009 – etwa brutto 34 Milliarden HUF.

 

Das stärkste Wachstum ist im Bereich der 1-Tages-e-Vignetten für Lastkraftwagen (D2, D3, D4) zu verzeichnen, von denen im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent mehr verkauft wurden. Im Hintergrund dieses steil ansteigenden Trends steht wahrscheinlich der Umstand, dass die Auswirkungen der Krise am ehesten in diesen Kategorien zu spüren waren. Deshalb zeigt der Gütertransport, der im Vergleich zum Tiefpunkt 2009 in diesem Jahr offensichtlich erneut ein Wachstum verzeichnen wird, bereits mit der jetzigen Belebung des Umsatzes einen derartigen Anstieg.

 

In den sonstigen Kategorien ist im Vergleich zum Obigen lediglich eine positive Veränderung von eins bis zwei Prozent zu verbuchen. Als einzige Ausnahme gilt die Verkaufsstückzahl der Monats-e-Vignetten: Bei dieser Kategorie zeigt sich nämlich ein Rückgang des Umsatzes um 3 Prozent. Untersuchen wir die Daten nach Fahrzeugkategorien (D1 / D2 / D3 / D4), so stellt sich heraus, dass es die größte Veränderung im Falle der e-Vignetten der Kategorien D3 und D4 gab: von Ersteren wurden im Vergleich zu 2009 um 11%, von Letzteren um 7 % mehr verkauft. Auch dieser Anstieg deutet wohl auf die Linderung der Auswirkungen der Krise hin, da diese Kategorien mehrheitlich von Unternehmen verwendet werden, deren Umsatz im Verhältnis zum Produktions- und Handelsvolumen steht.

 

Trotz des leichten Anstiegs der Verkaufszahlen zeigen Verkehrsdaten der durch die ÁAK Zrt. verwalteten Autobahnabschnitte in den ersten sieben Monaten von 2010 im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Abweichungen. Das stagnierende Verkehrvolumen, das das Gesamtnetz charakterisiert, drückt sich bei den einzelnen Autobahnen jedoch sehr unterschiedlich aus. Auf den Autobahnen M1 und M7 sowie der Autostraße M0, die bei der Abwicklung des Transitverkehrs durch Ungarn eine besonders große Rolle spielen, konnte gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ein Zuwachs von 1 Prozent verbucht werden. Auf den Autobahnen M3 und M30 setzte sich dagegen die sinkende Tendenz fort: Erstere wies zwischen Januar und Juli im Vergleich zu 2009 einen Rückgang von 1,9 Prozent, Letztere von etwa 5 Prozent auf. Auf den Autostraßen M15 (ca. +18%) und M70 (ca. +20%) war allerdings ein beachtlicher Verkehrszuwachs zu beobachten, was einer Intensivierung des Transitverkehrs zu verdanken ist.

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